XBow Battle Lausitzring 21. – 23. Juni 2012


 

Lausitzring 21. – 23. Juni 2012    

Im 1. Lauf der KTM X-Bow Battle feierte Sebastian Grunert einen souveränen Start-Ziel-Sieg und ließ dabei seinen direkten Konkurrenten in der Gesamtwertung keine Chance. Das Rennen musste nach der Startphase wegen eines Rennunfalls durch das Safety Car neutralisiert werden. Leider wurde in dieser Phase der Rookie Philipp Hirschi von einem übermotivierten Konkurrenten von der Strecke geschossen und musste das Rennen aufgeben. Glücklicherweise blieb Philipp unverletzt - dies spricht deutlich für die große Sicherheit des KTM X-Bows -, sein Fahrzeug musste jedoch stark beschädigt an die Box transportiert werden. Richard Cvörnjek kämpfte hart und sicherte sich einen guten 8. Schlussrang.

 

Das G-Private Mechanikerteam machte unter der Führung von Helmut Gay in einer Nachtschicht den X-Bow von Philipp Hirschi wieder rennbereit, so dass der Rookie am nächsten Tag wieder an den Start gehen konnte.

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Im Samstagrennnen von Position 3 ins Rennen gegangen, wiederholte Jürgen Daum in der Klasse Supersport und ECE im Porsche Alpenpokal mit dem 3. Schlussrang sein gutes Resultat vom Vortag.

Im 2. Rennen ließ Sebastian Grunert dann wieder seine Klasse aufblitzen. Aus Position 3 gestartet, fuhr er in der 2. Runde auf den 2. Platz vor und attackierte sofort den Führenden Michael Wretschko. In der 4. Runde gelang ihm ein Überholmanöver und in der Folge entwickelte sich ein harter Kampf um die Führung. Michael Wretschko konnte am Ende der Start-Ziel-Geraden noch einmal kurz an Sebastian Grunert vorbei ziehen, dieser holte sich die Führung aber sofort wieder zurück. Letztlich konnte Sebastian Grunert seinen Konkurrenten distanzieren und feierte das ‘Double’ an diesem Rennwochenende. Der von Startplatz 11 gestartete Richard Cvörnjek konnte sich mit einer starken Leistung bis auf Rang 8 vorkämpfen. Rookie Philipp Hirschi zeigte nach dem unglücklichen Ausfall am Vortag eine ebenfalls starke Leistung und fuhr auf den 5. Rang.

Zum Abschluss dieses Wochenendes fuhren Jürgen Daum und Gerd Lukas  für das Protected Racing Team einen weiteren Podestplatz im Super GT Race über 1 Stunde ein. Mit dem 2. Schlussrang setzte das Duo Daum / Lukas damit einen weiteren Glanzpunkt.

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Rennstrecke

 

Die 4,5 km lange Grand-Prix-Strecke ist die Standard- Streckenführung im Infield des Triovals. Mit insgesamt 14 Kurven und einem ausgeglichenen Verhältnis an langsamen und schnellen Passagen ist der Kurs sehr anspruchsvoll.

www.lausitzring.de

Länge: 4,534 km
Kurven: 14
Neigung (max.): 10% / 5,7 Grad Breite (max.): 24 m
Längste Gerade: 800 m

 
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